A 49 Klage

Der Prozesstermin wurde verschoben !!!

Der Gerichtstermin gegen den Ausbau der A 49 wurde verschoben. Die Verschiebung ermöglicht, dass noch vor dem vom BUND Hessen angestrebten Prozess eine Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofs in einer ähnlichen Angelegenheit erfolgt.

 

Die Presseerklärung des BUND

https://www.bund-hessen.de/pm/news/a-49-bund-hessen-begruesst-verschiebung-des-prozesstermins/

 


Offener Brief vom Team Alsfeld-Fremdenverkehr

Es gibt neue Leserbriefe



Die Mahnwache ist umgezogen



Aufgrund der Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus und der Verantwortung dafür, dass sich kein Mensch der Gefahr einer Infektion aussetzen soll haben wir uns entschieden, bis zunächst 19.04.2020 keine Sonntags-Versammlungen mehr abzuhalten.

Die Besetzung der Mahnwache wird mit Einschränkungen weiter aufrechterhalten.

Wir hoffen dass alle Menschen die kommende Zeit gesund überstehen und wir uns dann wieder vor Ort treffen können.


Update der Petition


Beitrag von Katy Walther auf Facebook


Katy Walther, Grünen-Sprecherin für Straßenbau und Lärmschutz im Hessischen Landtag zu Gast beim Aktionsbündnis.

Bericht der Internetzeitung für Rhein-Main und Mittelhessen " Der neue Landbote"

https://landbote.info/

 

19.02.2020 Erneute Fällungen in Maulbach , Bereich Meisebach


Bericht auf "Der neue Landbote"

Video der "Oberhessische Presse"

Artikel" Oberhessische Zeitung"


Fällungen in Dannenrod

Fotos vom 21.01. und 23.01.2020 / Dannenrod


Fällungen in Maulbach

Oberhessen-live.de   
Rodungen im Maulbacher Wald in der Meisebach„Das, was hier jetzt stattfindet, ist aus meiner Sicht eine Straftat“

 

MAULBACH (akr). „Heute finden im Maulbacher Wald in der Meisebach Rodungen für die A49-Trasse statt, obwohl das Klageverfahren des BUND noch nicht entschieden ist und die Ausgleichsmaßnahmen gerade in der Gemarkung Maulbach noch nicht erfüllt sind“ – diese Nachricht schickte Barbara Schlemmer vom Aktionsbündnis keine A49 am Donnerstagmorgen. Um was für Fällarbeiten handelt es sich genau? Hat die Deges ihr Wort „gebrochen“ und mit den großflächigen Rodungsarbeiten begonnen?

Ein Rückezug, ein Fahrzeug aus der Forstwirtschaft, ist gerade dabei, die gefällten und geschnittenen Bäume von der Fläche in der Meisbach zu ziehen. Immer wieder sind auch die lauten Geräusche von Kettensägen zu hören. 1,2 Hektar sollen hier auf einer Fläche zwischen Appenrod und Homberg Ohm gefällt werden. „Das was hier jetzt stattfindet, das ist aus meiner Sicht eine Straftat“, sagt Barbara Schlemmer vom Aktionsbündnis keine A 49, die sich vor Ort das Geschehen anschaut. Ein paar weitere A 49-Gegner stehen ihr zur Seite. So wie der Maulbacher Alfred Schleich. „Wie man das dreht und wendet, hier wird Natur weggenommen und das ist einfach nicht schön“, sagt er. Zwei weitere Menschen nicken, als sie das hören.

Die Homberger Grüne Barbara Schlemmer ist sichtlich verärgert. Immer wieder läuft sie auf der grünen Wiese auf und ab, nimmt mit ihrem Handy die Arbeiten auf. „Die Arbeiten haben gestern morgen angefangen. Die Deges (Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) hatte aber mitgeteilt, dass diese Woche nicht gerodet wird, das stand überall in der Presse zu lesen“, betont Schlemmer.

Am Donnerstagmorgen habe ihr eine Vertreterin von Bundesforst gesagt, sie hätten ganz kurzfristig den Auftrag bekommen, mit der Rodung zu starten. Das sei für Schlemmer ein Kennzeichen, dass hier absolut hinterhältig gehandelt und die Bevölkerung getäuscht werde. „Ich halte das für vollkommen unseriös, die Vorgehensweise der Deges ist empörend“, macht die A 49-Gegnerin ihrem Ärger Luft.

Nachdem zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen Unbekannte einen Harvester im Wald bei Maulbach beschädigten, indem sie mehrere Reifen zerstachen und die Fahrerkabine aufbrachen, habe die Deges zunächst nicht gewusst, ob sie die Rodungsarbeiten in dieser Woche aufnehmen können, teilt Deges-Pressesprecher Lutz Günther mit. „Das war eine erste Einschätzung. Man weiß ja nie, wie lange die Reparaturarbeiten dauern“, erklärt Günther. Da die Fällungen bereits für Dienstag angesetzt waren, habe man natürlich versucht, so schnell wie möglich die Arbeit aufzunehmen. „Die Arbeiten in Maulbach haben jetzt einfach mit kleinen Geräten angefangen“, erklärt Günther.

Vorbereitende Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Ausbau der A 49

Bei den Fällungen handele es sich allerdings nicht um die großflächigen Rodungen, die

bereits im vergangenen Jahr starten sollten. „Das Wort halten wir“, betont Günther. „Die Verschiebung der Fällungen um ein Jahr bedeutet jedoch nicht, dass sich der Bau der A 49 um die gleiche Zeit verzögert: Der Baubeginn ist weiter für 2020 vorgesehen, und die Inbetriebnahme ist im Jahr 2024 geplant“, heißt es in einer Pressemitteilung der Deges im Oktober.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung, auf die auch der Pressesprecher auf Nachfrage von Oberhessen-live verweist: „Die bereits begonnenen Maßnahmen zur Bauvorbereitung werden fortgesetzt, so zum Beispiel Bodensanierungen, Leitungsumverlegungen und archäologische Erkundungen. Für diese Arbeiten kann es erforderlich sein, vereinzelt Bäume zu fällen“ – und genau um so eine Maßnahme handelt es sich laut Günther auch aktuell bei den Arbeiten in Maulbach:

„Im Zuge des geplanten Neubaus der A 49 von der Anschlussstelle Schwalmstadt bis zum Ohmtal-Dreieck sind in der Gemarkung Maulbach Umverlegungen der AVACON-Stromleitungen erforderlich, die sich im Bereich der künftigen Autobahntrasse befinden. Um für diese Maßnahme Baufreiheit zu schaffen, sind vorbereitend Baumfällungen in geringem Umfang (auf rund 1,2 Hektar Fläche) erforderlich. Zum Vergleich: Für die Trasse der A 49 sind Fällungen auf insgesamt rund 85 Hektar vorgesehen“, erklärt Günther.

Das bestätigt auch das RP Gießen: „Bei den Rodungsarbeiten in der Gemarkung Maulbach handelt es sich um Maßnahmen zur Umsetzung von Arbeiten, welche vor Beginn des eigentlichen Baus der A49 umgesetzt werden. Bei diesen vorgezogenen Arbeiten handelt es sich generell um Leitungsumverlegungen von Versorgungsleitungen, wie zum Beispiel Strom- oder Wasserleitungen“.

„Das ist eine großflächige Rodung“

Dass es sich dabei um „Baumfällungen im geringen Umfang“ handelt, das sieht Barbara Schlemmer allerdings ganz anders: „Das ist hier erkennbar keine Einzelbaum-Maßnahme, sondern eine großflächige Rodung, das kann jeder Laie sehen. Wir werden prüfen lassen, ob hier eine Umweltstraftat vorliegt und dann werden wir das auch zur Anzeige bringen“. Vorbereitende Maßnahmen in so einer Größenordnung? Das passt laut Schlemmer nicht mit der Pressenachricht der Deges zusammen.

Ihrer Meinung nach zerstöre man hier Heimat. „Ich habe vollstes Verständnis für Menschen, die aus irgendwelchen Gründen die A 49 haben wollen“, erklärt die Homberger Grüne. Man müsse sich aber trotzdem an die Gesetzeslage halten. „Der Umgang mit unserer Demokratie ist komplett ernüchternd, das schockt mich schon. Ich hätte nicht gedacht, dass der Rechtsstaat auf so wackeligen Beinen steht“, betont sie. Dann klingelt ihr Handy. Es ist ein weiterer A49-Gegner, der nach dem genauen Standort fragt. „Ich hoffe, dass es heute noch ein paar Menschen schaffen, vorbei zu kommen“, sagt sie und blickt in Richtung der Fällarbeiten.

 

Fotos von Oberhessen-live.de 16.02.2020


15.01.2020  Fällarbeiten im Maulbacher Wald (Meisebach)

 

Fotos vom 16.01.2020 "Aufräumarbeiten"


14.01.2020   Harvester im Maulbacher Wald

 

Oberhessische Zeitung 14.01.2020 https://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis/keine-fallarbeiten-moglich_21039106

" Keine Fällarbeiten möglich"
Ein in Maulbach am Wald abgestellter Harvester von Bundesforst konnte am Dienstag nicht zum Einsatz für geplante Vorarbeiten zum Bau der A 49
kommen. Unbekannte hatten ihn beschädigt. MAULBACH - Die Reifen platt, ein Hydraulik-Schlauch des Greifarms zerschnitten, der in Maulbach am Wald abgestellte Harvester, eine Holzernte-Maschine, von Bundesforst konnte am Dienstag nicht zum Einsatz für geplante Vorarbeiten zum Bau der A 49 kommen. Die Tat ereignete sich
laut Polizei von Montag- auf Dienstagnacht. "Wir ermitteln in alle Richtungen", erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen. Einer ersten Schätzung nach beläuft sich der Schaden auf rund 20 000 Euro.
Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (Deges), die für den Bau der A 49 verantwortlich zeichnet, erläuterte auf Nachfrage weiterhin, dass auch die Fahrerkabine aufgebrochen wurde. "Anzeige wurde erstattet", teilt Lutz Günther, von der Kommunikation der Deges mit. Die Baumaschine wurde durch Vandalismus so stark beschädigt, dass die Arbeiten verschoben werden müssen, heißt es weiter. "Nach erster Einschätzung ist die Fortführung der Arbeiten frühestens in der kommenden Woche möglich, nachdem die Reparatur des Gerätes erfolgt ist", so Günther. Geplant war der Einsatz der Maschine, um Fällungen
forsttechnisch und forstwirtschaftlich sinnvoll durchführen zu können. Demnach sei in der Gemarkung Maulbach das Umverlegen der Avacon-Stromleitungen erforderlich, die sich im Bereich der künftigen Autobahntrasse befinden. "Um für diese Maßnahme Baufreiheit zu schaffen, sind vorbereitend Baumfällungen in geringem Umfang von rund 1,2 Hektarerforderlich", erklärte Günther.
Bei den lokalen Gruppen, die sich gegen den Weiterbau der A 49 engagieren, machte am späten Montagabend schnell die Nachricht die Runde, dass ein Harvester am Wald in Maulbach aufgetaucht sei. Demnach seien am Dienstagmorgen rund eine Handvoll Personen in Maulbach zusammengekommen, um sich vor Ort ein Bild zu machen, heißt es aus dem Unterstützerkreis des Aktionsbündnisses "Keine A 49". Die Bedenken, dass großflächige Rodungen begonnen werden sollten, zerschlugen sich jedoch schnell.
Laut Angaben des Unterstützerkreises habe der Harvester Fällarbeiten in den Flächen vornehmen sollen, wo später einmal die
Hochspannungsleitungen unter die Erde gelegt werden sollen. Gleichwohl stünden die Arbeiten in mittelbarem Zusammenhang mit dem Bau, aber nicht
mit der eigentlichen Rodung, so die Einschätzung der Mitglieder des Unterstützerkreises. Laut ihnen habe der Fahrer der Erntemaschine bei
seinem Dienstantritt am Dienstagmorgen festgestellt, dass das Fahrzeug beschädigt, die Reifen angebohrt und ein Hydraulik-Schlauch durchtrennt
wurden.
Die Gegner der A 49 sehen das Vorgehen und die Beschädigung kritisch. "Das ist nicht unser Stil, nicht unser Wille", so ein Kommentar. Sie stünden für einen gewaltfreien Protest.

Die Aktivisten von "Wald statt Asphalt", die einen Teil des Dannenröder Forstes besetzt haben, waren am Dienstagmittag auch über die Ereignisse
in Maulbach informiert. "Wir wissen lediglich, dass dort ein Harvester abgestellt war, der am Morgen Fällarbeiten vornehmen sollte", sagte eine
Aktivistin auf Nachfrage. Das Fahrzeug habe seine Arbeit aber nicht aufgenommen, "da es nicht betriebsbereit war, weil es beschädigt war",
so die Aktivisten."

 

 

 


12.01.2020 Vandalismus an der Mahnwache

An der Mahnwache am Dannenröder Sportplatz wurden erneut Beschädigungen festgestellt.
Diese müssen in der Nacht von Samstag, 11.1.2020 auf Sonntag, 12.1.2020 vorgenommen worden sein.

 

Die Schäden im einzelnen:

Eine am Bauwagen befestigte Eisenstange wurde verbogen und die daran befestigte Fahne zerrissen.

Ein Plakatständer wurde umgeworfen und beschädigt.

Ein Zeltgestänge wurde verbogen, Schilder abgerissen, ein weiteres Zelt beschädigt und der Inhalt teilweise auf der Wiese verteilt.

 

Die Polizei wurde in Kentniss gesetzt und hat den Vorfall zur Anzeige gebracht.